Referenzstudie

Zentrale Biobank UMG

Sonderforschungsbereich (SFB) 1002 „Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz“ / TAVI-Studie

Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Sprecher des SFB 1002, Vorsitzender des Herzforschungszentrums Göttingen und Direktor der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG, berichtet im Interview von seinen Erfahrungen mit der Zentrale Biobank der UMG.

Wie beurteilen Sie die Beratung durch die Mitarbeiter*innen der Zentralen Biobank UMG vor Projektbeginn und während der Projektlaufzeit?

Unser Projekt begann bereits vor Fertigstellung der Zentralen Biobank UMG. Somit konnten wir den Aufbau der Biobank hautnah mitverfolgen. Der Austausch mit den Mitarbeitern und die Beratungen waren stets konstruktiv und hilfreich bei der Umsetzung unseres Projektes.

Auch während der Projektlaufzeit ist die Beratung weiterhin ausgezeichnet und der Austausch unkompliziert. Er ermöglicht einen reibungslosen Ablauf des Forschungsprojektes. 

 

Welche Informationen waren dabei für Sie am nützlichsten?

Die wesentlichen Informationen beinhalteten den Umgang mit der Biomaterialverwaltungssoftware (Starlims), das Anlegen von Probenkits und das unproblematische Anfordern von spezifischen Proben.

 

Wie beurteilen Sie die Abläufe bzgl. der Abholung und der Herausgabe der Lagergefäße bzw. Proben?

Sowohl das Abholen als auch die Herausgabe funktionieren unproblematisch.

 

Warum würden Sie anderen Projekten empfehlen, die Zentrale Biobank UMG zu nutzen?

Die Zentrale Biobank UMG ermöglicht am Standort Göttingen die fachgerechte und professionelle Lagerung sowie die Herausgabe biologischer Materialien. Das ist vor allem bei Forschungsprojekten von Vorteil, bei denen viele Proben anfallen bzw. eine Kooperation zwischen verschiedenen Forschungsgruppen besteht. Mit der Zentrale Biobank UMG können somit Projekte realisiert werden, die sonst aufgrund der hohen Anzahl von Proben bzw. Probanden gar nicht oder nur sehr mühsam möglich wären. Außerdem schafft sie die strukturelle Voraussetzung für eine effektivere wissenschaftliche Zusammenarbeit am Standort Göttingen und darüber hinaus.

 

Welche Vorteile sehen Sie für die Mitarbeiter*innen in Ihrem Projekt durch die Nutzung der Zentrale Biobank UMG?

Der wesentliche Vorteil besteht darin, gesammelte Proben in der Biobank fachgerecht zu lagern und bei Bedarf bzw. gezielter Fragestellung - auch in Kooperationen mit anderen Forschungsgruppen - unproblematisch abzurufen.

 

Welche Vorteile sehen Sie für die gesammelten Proben und die damit assoziierten Daten durch die Nutzung der Zentrale Biobank UMG?

Die Proben werden unter definierten Bedingungen gelagert. Jede Probe ist über einen entsprechenden Barcode eindeutig identifizierbar. Dieser kann mit bestimmten Informationen zur Probe verknüpft werden, z.B. mit klinischen oder bildgebenden Daten eines Patienten mit histologischen oder molekularbiologischen Erkenntnissen.

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