Therapie des Rektumkarzinoms

Studie der Zentralen Biobank UMG

Das Rektumkarzinom ist eines der häufigsten Krebserkrankungen in den Industriestaaten. Es tritt zu 90% sporadisch auf, kommt jedoch auch im Rahmen familiärer Krebserkrankungs-Syndrome (FAP, HNPCC) vor. Trotz deutlicher Verbesserungen durch multimodale Therapiekonzepte (Bestrahlung, Chemotherapie, Operation), zeigt sich ein sehr heterogenes Ansprechen des Tumors auf diese Therapien. Darüber hinaus entwickeln 30-50% der Patienten im Verlauf der Zeit Metastasen, insbesondere in der Leber.

Ziel der Untersuchungen ist es, anhand von Blut- und Tumorproben die Grundlagen der Krebsentstehung besser zu verstehen und ein Ansprechen der Tumoren auf etablierte Therapiekonzepte vorherzusagen. Hierdurch soll ein auf den Patienten zugeschnittenes optimiertes Behandlungskonzept ermöglicht werden („Therapiestratifizierung“). Zudem werden die Proben genutzt, um die therapeutischen Optionen durch Entwicklung neuer Substanzen zu erweitern.

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Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral und Kinderchirurgie

Prof. Dr. med. Jochen Gaedcke

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