Kopf-Hals-Biobank

Studie der Zentralen Biobank UMG

Plattenepithel-Karzinome des Kopf-Hals-Bereiches (HNSCC) stellen die 6. häufigste Tumorerkrankung weltweit dar, mit ca. 140.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Europa. Die Prognose des lokal fortgeschrittenen HNSCC ist trotz intensiver, multimodaler Therapie eingeschränkt, mit einem krankheitsfreien Überleben <60% nach 3 Jahren sowie 5-Jahres Gesamtüberlebensraten bei inoperablen Tumoren von ca. 20%. Therapieansprechen wird ausschließlich mit Hilfe bildgebender Verfahren beurteilt. Ein molekularer Biomarker zur Messung der Erkankungslast und oder Therapiesteuerung steht nicht zur Verfügung.

Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA), welche im Blutplasma von Krebspatienten nachgewiesen werden kann, ist ein nicht-invasiver tumor-spezifischer Biomarker, der aktuell Gegenstand intensiver Forschung ist. Bei der zirkulierenden Tumor DNA handelt es sich um kleine DNA Fragmente, die aus Tumorzellen freigesetzt und im Blut oder auch anderen Körperflüssigkeiten von Patienten nachgewiesen werden können.

Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Dirk Beutner

Sekretariat

Oberärztin

Dr. med. Claudia Ilse Chapuy

Kontaktinformationen

Sekretariat

  • Schwerpunkte: Medizinische Onkologie, insbesondere Kopf-Hals-Tumore, Hirntumore, Benigne Hämatologie

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